Unser Tagebuch

Unser Tagebuch

Mit wunderbaren Hunden ...

... bereichert durch's Leben.

Triebes Erwachen

TrainingserfolgePosted by Barbara Dehn Oct 31, 2012 03:04AM
Der große Spaziergang begann heute vielversprechend. Lupa nahm zum ersten Mal von sich aus die Beißwurst mit aus der Box und schleppte sie rum. Zwischendrin durfte auch Seppl sie tragen, ganz ganz kurz zerrgelten sie miteinander, meist aber hatte Lupa das Spieli in der Schnauze.

Immer öfter sprintet die Lütte jetzt auch einfach mal drauflos. Mit der Beißwurst veranstaltet sie wahre Schlachten, schüttelt sie hin und her und hat ganz offenkundigen Spaß an der Sache.


Wenn ich mit ihr zerrgele, wird sie immer triebiger. Sie zeigt einen richtig guten Griff und will alles, nur nicht loslassen. Lasse ich sie dann gewinnen, ist sie stolz wie Oskar und freut sich wie Bolle über die gemachte Beute. Das wird garantiert noch richtig lustig, wenn wir das weiter ausbauen.

Nachmittags war ich in der Stadt verabredet und guckte mal, ob sie das Spieli auch durch die City tragen mag. Mochte sie. Wie früher auch Athos zockelte sie mit der Beißwurst im Schnabel durch den Schloßpark, über den Marktplatz und dann ins Café, begleitet von zahlreichen strahlenden Menschen, die sie auf dem Weg wohlwollend anschauten und mich anlächelten.

Auf dem Rückweg, zum Treffen mit einem Kunden, der ebenfalls einen Mali hat, begegneten uns zwei junge Männer, die offenbar irgendwie orientalischer Abstammung waren. Als sie Lupa sahen, sagte der eine: "Malinois?" Und lachte freundlich, als ich "ja" sagte, stupste seinen Kumpel an, zeigte auf Lupa und schien irgendwie recht angetan zu sein. :-)

Abends war Training angesagt, freies Formen, um Lupas geistige Freiheit zu erweitern. Als wir vom Auto zur Halle gingen, in der wir arbeiten, war es mein Hundetier, das strahlte. Sie freute sich sichtlich auf die Übungen und begrüßte Peter wie einen alten Kumpel, wedelte, stupste ihn an, als ob sie sagen wollte: "Super, los, laß uns was machen."

Wenn das so weitergeht, habe ich ganz bald einen wirklich richtigen Mali. :-)))

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Too long a time

TrainingserfolgePosted by Barbara Dehn Jun 10, 2012 02:43AM
Nach langer verletzungsbedingter Pause durfte Athos endlich wieder im Verein arbeiten. Nach der Unterordnung ging es in den Schutzdienst, den mein Malibub mit Bravour absolvierte. Das vorherige, aufbauende Training mit Peter, das bewußt Bewachphasen einbaute, um Ruhe in die ganze Sache zu bringen, trug sichtbar Früchte.

Der Malibursche hat gelernt, daß es einen neuen Anbiß nur gibt, wenn er vorher das erwünschte Verhalten zeigt, in diesem Fall ein ruhiges, den Helfer fixierendes Liegen. Erst auf den Click bekommt Athos den neuen Anbiß, der dann als externe Belohnung fungiert. Möglich ist auch, den Hund aus der liegenden Position via Hörzeichen ins Verbellen zu bringen, aus dem er dann über den Bewegungsreiz des Helfers oder einen weiteren bestätigenden Click das Signal zum Anbeißen bekommt.

Durch diese Abfolgen steigert Athos sich nicht mehr annähernd so rein wie früher und arbeitet deutlich konzentrierter und weniger hektisch. Und wie man sieht: Von seiner Freude hat Athos natürlich auch nichts verloren.

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Neue Therapiemöglichkeit

TrainingserfolgePosted by Barbara Dehn Feb 03, 2012 10:03PM
Heute hatte das Malibübchen auch Spaß. Wir fuhren zum ersten Mal mit dem Rad. Endlich, endlich hatten wir die tierärztliche Erlaubnis dazu bekommen, daß der Mali wenigstens mal etwas schneller als angeleint im Schritt laufen dürfe. Nicht allzu lange, aber wenigstens mal eine Weile traben - das war nicht nur Trainingsziel, sondern definitiv auch riesige Freude für den mittlerweile seit fast einem halben Jahr verletzungsbedingt an die Leine gefesselten Athos.

Ich bin sicher, daß der Bursche in seinem "Vorleben" nicht am Rad geführt wurde. Man merkte deutlich, daß er das nicht kannte. Doch wie immer begriff er ziemlich schnell. Nur nicht, daß er NUR traben und nicht schneller laufen sollte. Ihn zu bremsen, war echte Arbeit. Es ist unglaublich, wieviel Energie der Kerl hat. Zum Teil konnte ich gar nicht so schnell treten, wie er zog, so daß er stellenweise für die Fortbewegung von Frauchen und Rad sorgte, was bei mir, die ich kein Leichtgewicht bin, definitiv maliziöses Bodybuilding war. Aber sei es drum: Via Zug und Druck wird Callus aufgebaut, und Zug hatten wir damit wahrlich genug. :-)

Leider ist das Fahrrad, das ich mir leihen muß, da ich kein eigenes besitze, nicht so genial. Ich hatte nur den ersten Gang zur Verfügung, der Sattel ist viel zu niedrig, weil der eigentliche Fahrer kleiner als ich ist und drehte sich dauernd ungewollt nach links - das ist noch verbesserungswürdig.

Da wir aber nur kurze Runden im Detmolder Palaisgarten zogen, insgesamt ca. 20 Minuten, verbuche ich unseren ersten Versuch trotzdem als vollen Erfolg. Vor allem, weil Athos richtig glücklich wirkte und gar nocht wieder aufhören wollte. Er lief freudigst und hatte im Anschluß noch genug Power für unseren Stadtgang, den er heute online hatte, auch, damit er nach der ungewohnten schnelleren Bewegung langsam "auslaufen" konnte.

Im Anschluß lag mein Malibub im Café neben mir und schien nur eins wissen zu wollen: "Wann geht's denn weiter?"

Ein echter Mali halt, und irgendwie ist mein Gefühl in Sachen "Radfahrtherapie für's Bein" ziemlich gut, muß ich sagen.

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Geschwindigkeitsrekord

TrainingserfolgePosted by Barbara Dehn Feb 03, 2012 09:54PM
Heute hat der Malibub die Detmolder Physiotherapeutin ausgetrickst. Wir wollten ihn kurzzeitig mal etwas schneller laufen lassen. Er sollte auf dem Laufband ins Traben kommen. Das Ende vom Lied: Sowohl mit Wasser, als auch in einem zweiten Versuch ohne Wasser, stellte die Therapeutin auf Maximalgeschwindigkeit, nachdem Athos bei keinem Tempo vorher mehr als schnellen Schritt gegangen war. Und der Mali? Machte schicke, lange Bewegungen und erklärte, daß er ein Geher, aber kein Jogger sein will. Heißt: Nix Trab, Laufband aber tempomäßig ausgereizt. Schneller kann man's nicht stellen, sagte die Physiotherapeutin.

Kaum war mein Belgier hernach abgetrocknet und hatte sich angemessen geschubbert und gewälzt, stand er allerdings vor mir und "fragte": "Können wir jetzt endlich mal was Richtiges tun?"


Die Physiotherapeutin war baff und meinte, "normale Hunde" (Anm.d.Red.: grins) wären nach so einer Einheit erstmal kaputt". Athos jedoch hechelte nicht mal. Gut, mich überraschte das nicht sehr, aber als er, kaum waren wir draußen vor der Tür, erstmal die Leinenlänge ausnutzte und ein Stück losTRABTE, guckte selbst ich kurzzeitig etwas sparsam. ;-)


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Zu Gast beim PHV Elmshorn

TrainingserfolgePosted by Barbara Dehn Jun 28, 2011 02:52AM
Am vergangenen Wochenende absolvierten Athos und ich ein Seminar bei Dr. Esther Schalke und PHK Hans Ebbers. Im Ostseebad Timmendorfer Strand ging es um Lernverhalten, Motivation und natürlich Clickern im VPG.

Da es am Samstagmorgen zeitig losgehen sollte und das Örtchen rund 350 km von uns entfernt liegt, reisten die Jungs und ich bereits am Freitag gen Norden. Nach stundenlangen Staus (wir schafften die 280 km bis zum ersten Zwischenstop in sage und schreibe fünfeinhalb Stunden) trafen wir uns mit Freunden auf dem Gelände des PHV Elmshorn. Dort konnten die Jungs sich zunächst ordentlich die Beine vertreten, während ich meinen Koffeinpegel angemessen anhob. ;-)

Eigentlich war nicht geplant, daß wir am Übungsbetrieb teilnehmen, doch irgendwie reizte es mich, zu schauen, wie Athos nach all seinen Fortschritten im Schutzdienst auf einen unbekannten Helfer auf einem unbekannten Platz reagieren würde. Also fragte ich den anwesenden Figuranten Sven, ob er Zeit und Lust hätte, ein bißchen mit Athos und mir zu arbeiten.

Das Ergebnis ließ sich sehen. Nach knapp 2,5 Monaten Trainings tat Athos, als ob er nie etwas anderes gemacht hätte, als auf fremden Plätzen mit fremden Helfern zu arbeiten. Sogar die ersten Mini-Schritte des Revierens, daß wir im heimatlichen SV Lage gerade erst einbauen, konnte ich einfließen lassen, vor allem aber war es das Verbellen am Versteck, das Athos noch vor wenigen Wochen scheute, klappte erstaunlich gut.

Vor allem aber waren es die Anbisse und die daraus resultierenden "aus"-Signale, die Athos im Wechsel vorbildlich zeigte. Er hatte absolut keine Scheu vor Sven, absolvierte Verbellen, Anbiß, kurze Flucht und "Abgeben" des Helfers sowie die zugehörigen Unterordnungselemente einwandfrei.

Es war eine Freude, diese Trainingseinheit zu erleben, und natürlich gilt mein Dank an dieser Stelle Sven, der mit großer Ruhe auf Athos einging und ihm die Freiheit dieser Trainingseinheit damit ermöglichte.

Ebenfalls ein Dank geht an Hanne und ihren Mann, die für Photos und die filmische Dokumentation sorgten.

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Offiziell im Verein

TrainingserfolgePosted by Barbara Dehn Jun 14, 2011 04:11AM
Athos und ich trainieren seit einiger Zeit ganz offiziell in einem Hundeverein, seit einigen Tagen sind wir auch auf der HP unseres SV zu finden, hier http://www.sv-lage.de/ und dann unter Gasthundeführer, dann ganz unten.

Die Bilder von Athos und mir in der Unterordnung entstanden während einer kleinen Alltagsübung vor dem Detmolder Theater. Es macht mich immer wieder stolz und glücklich, daß mein Belgier eben kein "Hundeplatzidiot" ist, sondern alles, was er kann, auch unter großer Ablenkung zu zeigen in der Lage ist.

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Ein überwundenes Trauma

TrainingserfolgePosted by Barbara Dehn Apr 15, 2011 01:23AM
Mein Belgier hat es geschafft. Athos hatte, was ich nicht mehr zu hoffen gewagt hätte, Freude am Schutzdienst, wenn auch vorläufig nur in der "Light-Variante".

Als Athos im Juni 2011 zu mir kam, war es für mich noch selbstverständlich gewesen, mit ihm Schutzdienst zu machen. Ich wollte einen guten Hundeplatz suchen, einen guten Helfer finden und mit meinem eigenen Malinois zeigen, daß sich auch dieser Hundesport gewaltfrei aufbauen läßt, daß Hund und Mensch ganz zwanglos gemeinsamen Spaß an der Sache haben können.

Da ich über Athos' Vorgeschichte nicht viel wußte, bat ich damals einen Trainerkollege, der bei der Polizei Diensthunde ausbildet, um eine vorherige Begutachtung meines Belgiers. Dieser stellte fest, daß Athos mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits Schutzdiensterfahrung hatte, allerdings keine gute.

Mein Mali zeigte eine so starke und für die Rasse höchst untypische Angst vor dem Beißärmel und dem Helfer, daß davon auszugehen ist, daß er in seinem vorherigen Leben irgendwann einmal massiver Quälerei via Stromreizgerät ausgesetzt worden sein muß. Die Erinnerung daran wollte ich natürlich nicht "hochholen". Entsprechend verabschiedete ich mich von meinen ursprünglichen Plänen und arbeitete Athos lediglich in der Unterordnung, in der ich jedoch das Spiel mit der immer heiß begehrten Beißwurst als Belohnung für getane Arbeit aufbaute.

Für Athos gab es von Beginn an kaum etwas Schöneres als diese Form der Bestätigung. Wenn er sie bekam, schleppte er seine "Beute" jedoch nie wirklich weg, sondern brachte sie stets zu mir zurück. Es war offenkundig, daß er etwas mit mir zusammen machen wollte, und es wäre in meinen Augen dumm gewesen, diese Chance nicht zu ergreifen.

Ich setzte auf Athos' Kooperationswillen und seinen Spieltrieb und baute zunächst mit Hilfe diverser Spielzeuge Rituale, aber auch spürbar Vertrauen auf, bis mein Mali vor einigen Wochen eine Entscheidung traf. Er schnappte sich den von einer vorherigen Übung noch herumliegenden Beißärmel und sauste stolz wie Oskar über den ganzen Platz. Die erste Hürde, die Angst vor dem Ärmel an sich, war damit genommen.

Als wir soweit waren, kam, wie es der Zufall wollte, eine neue Kundin zu mir. Ihr Hund gelte als der Schrecken der Nachbarschaft, erklärte sie und bat mich um Hilfe. Wir begannen mit einem Training, in dessen Verlauf ich erfuhr, daß diese Frau im Hauptberuf Polizistin ist und in diesem Zusammenhang auch als Helfer für Diensthunde eingesetzt wird.

Es lag nahe, sie zu fragen, ob sie bereit wäre, auch Athos einmal zu figurieren. Ich wollte wissen, ob sein Vertrauen in meine Führung stark genug geworden war, ihm ausreichend innere wie äußere Freiheit zu geben, um sich auf ein Spiel mit einem Beißärmel, der auf einem Helfer steckt, einlassen zu können.

Das Ergebnis läßt sich sehen, finde ich. Man sieht im Video, wieviel Spaß die beiden an der Sache haben. Und so hat Athos eine alte, negative Verknüpfung ganz neu machen/lernen dürfen. Danke, Anja, daß Du uns geholfen hast. Und danke Athos, daß Du mir so wunderbar zeigst, daß wir beide zu einem so tollen Team werden durften.

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Ilias Superheld

TrainingserfolgePosted by Barbara Dehn Apr 15, 2011 12:34AM
Der kleine Herr Ilias macht mir gerade sehr, sehr viel Freude. Ich bin aus mehreren Gründen mehr als nur stolz auf ihn.
Zum einen hatte ich immer ein mulmiges Gefühl, wenn ich ihm während der Autofahrt seine "Scheiß-egal-Pillen" gab. Einfach, weil ich diese Art von Chemie so furchtbar ungern in den Hund reinpumpe, aber keine Ahnung hatte, was sonst helfen hätte können, zum anderen, weil sich schnell abzeichnete, daß ich die Dosis nach oben angleichen mußte, weil die Tabletten immer nur temporär Wirkung zeigten. Entsprechend setzte ich sie wieder ab und versuchte etwas komplett anderes und vielleicht total Bescheuertes, das aber bisher das beste Mittel überhaupt ist: Ich ließ Ilias Freiheit. Er kratzte und fiepte ja besonders in der Box. Also, wenn er eingesperrt war. Auch, wenn er angegurtet war, war er deutlich gestreßter als wenn er nur so im Auto war. Mich nervte zwar, daß er immer hin- und her kletterte, aber letztlich war ich verzweifelt genug, die hintere Box oben freizuräumen und den Kleinen gewähren zu lassen.

Vor allem aber fing ich ihn auf, wann immer er von sich aus Kontakt suchte. Und siehe da, die Kletterpartien wurden weniger, die Kuscheleinheiten auf dem Schoß oder von hinten mit dem Kopf auf meiner Schulter oder den Kopf zwischen mich und den Fahrersitz gelegt, wurden mehr. Wann immer ich konnte, hielt ich ihm dabei die Augen zu. Eine Calming Cap streifte der Bub immer ab. Meine Hand jedoch nie.

Und so entstand langsam unser Agreement. Ilias darf frei sein, aber nicht klettern, er darf kuscheln, wann immer er will. Und jetzt endlich sehe ich einen nachhaltigen Erfolg, eine wirkliche Verbesserung, die mich sehr, sehr glücklich macht.

Am Sonntag aber schoß der Kerle den Vogel ab. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wir trainierten eine Dobi-Hündin in Wickede, da, wo die bösen, bösen Vogel-Schreck-Maschinen stehen. Ich hatte gedacht, daß die erst im Sommer wieder aufgestellt würden, doch blöderweise wurden wir während eines Ganges über die Felder dort eines besseren belehrt. Es knallte, und Ilias kriegte natürlich furchtbare Angst. Doch, und das war für mich wie das achte Weltwunder, er rannte nicht weg. Er kreiselte, zeigte seine Gefühle, war aber ansprechbar. Ich rief ihn zu mir, und er kam. Ich nahm ihn in den Arm und streichelte ihn leise runter. Er fiepte einige Male, wollte aber nicht weg, sondern schmiegte sich an mich.

Erst dachte ich, das wäre vielleicht ein Zufallstreffer. Doch dann folgte eine zweite Salve der Knallerei. Und Ilias verhielt sich ganz genau wie beim ersten Mal. Er zeigte seine Angst, rannte hin und her, aber eben nicht weg und blieb ansprechbar. Wieder ließ er sich von mir beruhigen. Wieder winselte er einige Male, ich sah seine Not, aber er wollte Nähe, die ich ihm natürlich gerne gab.

Vorgestern nacht tobte bei uns ein ziemlicher Sturm. Doch statt panisch zu werden, lief Ilias "nur" sehr aufgeregt in der Wohnung hin und her. Ich nahm ihn sehr schnell auch aus diesem Streß raus, ich kann es kaum aushalten, wenn er so leidet, auch wenn das schon viel harmloser ist als alles, was wir früher hatten.

Ich schnappte mir den kleinen Kerl also und legte ihn, während ich im Bett DVD schaute, auf meinen Bauch. Er ließ sich das ohne Probleme gefallen, ich mußte ihn nicht festhalten, streichelte ihn einfach nur langsam und ruhig. Und was soll ich sagen: Der Bub schlief während des Sturms auf meinem Bauch ein. Es war unglaublich schön, beobachten zu können, wie er immer mehr runterkam und sich entspannte.

Am nächsten Tag war es draußen noch sehr, sehr windig. Ich hatte schon Sorge, er würde Schiß bekommen und den Spaziergang nicht genießen können. Doch weit gefehlt: Er rannte mit den anderen Jungs, staubte bei mir Leckerchen ab und stolzierte mit hoch erhobener Rute durch die Pampa als ob es gar nicht stürmisch wäre.

Ich finde, er war ein kleiner griechischer Superman an diesen Tag, auf den ich megastolz bin, wenn ich ehrlich bin.

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